Musikschule Unterer Neckar ©2017

Hauptfachunterricht | E-Bass


zurück zu Hauptfachunterricht
E-Bass
E-Bass

E-Bass


Geschichte

Der elektrische Bass, kurz E-Bass, wurde um 1950 herum nach der Idee der erfolgreichen E-Gitarre gebaut, was man dem Instrument heute noch ansieht: gleiche Konstruktion aber mehr Volumen.

Ein Unterschied zum Kontrabass sind die beim E-Bass vorhandenen Bünde, die das Spielen erheblich vereinfachen bzw. 'präzisieren'.

Im gesamten Popbereich - und gerade in der Rockmusik - hat sich der E-Bass durchgesetzt. Aber auch Jazzbassisten bedienen sich heute gern des E-Basses, wenn es um elektrisch verstärkten Jazz oder Rockjazz geht.

Spielweise

Die Saiten des werden mit den Fingern (Zeige- und Mittelfinger) oder mit einem Plektrum gezupft. Weitere populäre Spieltechniken sind das "Slappen", das Anschlagen der Saiten mit dem Daumen, und das "Tapping", bei dem der Ton nur durch Aufdrücken auf das Griffbrett mit beiden Händen erzeugt wird.

Im Gegensatz zum Kontrabass hängt der elektrische Bass waagrecht vor dem Körper des Spielers. Er wird von einem Tragegurt gehalten.

Was wird außer dem Instrument benötigt?

Um mit einem E-Bass zu musizieren, ist ein Bassverstärker („Bass Amp“) notwendig, der über ein Klinkenkabel mit dem Instrument verbunden wird. Bassverstärker benötigen für die notwendige Durchsetzungskraft in einer Band mindestens 150 Watt an 8 Ohm (ca. 250 Watt an 4 Ohm), in lauten Rockbands ist aber auch ein Verstärker mit 400 Watt nicht überdimensioniert. Da tiefe, langwellige Töne erheblich mehr Leistung erfordern, lautet eine Faustregel, dass der Bassverstärker etwa die doppelte Leistung des Gitarrenverstärkers haben soll.